Enforcer (Foto: ROCKSTATION/Metalrose)
Hallo Balingen, wieder einmal am RV Bang. Eines meiner Festival-Highlights des Jahres. Allerdings bin ich erst am Freitag angereist.
Freitag, 10. Juli 2026
Bei absolut schönem, extrem heissen Wetter erreichte ich den Holy Ground Of Metal um ca. 12.00 Uhr. Snow White Blood standen in den Startlöchern und mein erstes Bier war bestellt.
Nach einem kurzen Rundgang durchs Gelände, checken der Essensstände und der Schattenplätze, begab ich mich zur Bühne.
Meine Highlights am Freitag waren Enforcer und H.E.A.T
Enforcer, die am RV Bang gleich zwei Auftritte hatten, Donnerstag mit einem «From Beyond»-Aera Set und am Freitag ein komplett anders Set, das als «Killer Stuff» voll ins Schwarze traf. Heavy Metal aus Schweden, das für mich als Gesmtpacket am Freitag Abend richtig fett rüberkam. Bühnen-Show, Ausstrahlung und Energie stimmten.
H.E.A.T hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Damals noch mit Erik Grönwall, nun wieder mit Kenny Leckremo.
Kenny gab wirklich alles auf der Bühne. In der prallen Sonne rannte er den gesamten Gig über hin und her. Man sah der Band an, dass es ihnen richtig Spass machte. Einfach eine Gute-Laune-Band.


Um 23.00 Uhr, pünktlich, war dann auch Schluss auf dem Gelände und man konnte noch zu der Aftershow-Party mit DJs.
Ich fuhr dann schon mal ins Hotel auf noch ’nen Schlummertrunk mit Kollege Rockslave von Metal Faktory.
Samstag, 11. Juli 2026
Morgenstund hat Gold im Mund. Pünktlich zur ersten Band um 10.00 Uhr, stand Metalrose wieder vor der Bühne, gespannt auf die Eröffnungs-Band vom Samstag.

Was auch gleich meine Überraschungs-Band war.
Mad Era, eine Nu Metal-Band aus Freiburg (D). Mit einem zweistimmigen Frontduo, wütenden Screams, präzisen Rap-Parts und Melodien, die hängen bleiben, gelang es ihnen, die nicht wenigen Fans vor der Bühne richtig abzuholen. Die Sängerin wechselte zwischen Growl und klarem Gesang und einer enormen Energy.
Highlights gab es natürlich auch:
Lacrimas Profundere, noch nie gehört. Eine Metal-Goth-Rock-Band. Ging da ganz ohne irgend eine Erwartung vor die Bühne und es hat mich fasziniert.
Die Band gibt es schon seit 1993. Der neuen Sänger ist gerade etwas älter als die Band und hat Power ohne Ende. Sprang ins Publikum und rannte zwei Songs lang im Circle Pit mit. Kurz um, wer dieser Art von Musik nicht ganz abgetan ist, sollte sich diese Band mal reinziehen.
Overkill: Klar doch, dass auch einer der Headliner für mich ein Highlight war. Da muss man eingentlich gar nicht viel dazu sagen.
Seit 1980 nicht mehr wegzudenken mit ihrem Thrash Metal Pur aus USA. Schnörkellos schnell gespielter punkiger Thrash. Einfach geil.
Wieder um 23.00 Uhr auf die Minute genau war Overkill fertig.
Ich hielt meine Nase noch kurz in die After Show-Party in der Halle nebenan. Aber es war nicht gerade einladend und hatte irgenwie so einen Schülerdiscogroove.
Zurück im Hotel, noch ’nen Imbiss und ein Bierchen und mit Rockslave das Festival Revue passieren lassen.
Mehr Infos über die Bands könnt ihr bald auf MetalFactory nachlesen.
Gute Nacht Balingen, bis nächstes Jahr (15. – 17. Juli 2027).









Der offizielle Flyer:

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