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CD REVIEW

NIGHTMARE
Aeternam
AFM Records/Phonag

Die französischen Power Metaller sind eine richtige Wundertüte, und dies schon sehr lange! Und im Wissen darum, dass die Truppe ursprünglich 1979 gegründet wurde, 1988 den Stecker zog, elf Jahre später zurück kehrte und immer noch da ist, beweist zumindest Stehvermögen.

Dass die Band 1983 mal als Support von Def Leppard unterwegs war, kann man dabei kaum glauben. Fakt ist, dass mit Bassist Yves Campion immerhin noch ein Ur-Member im aktuellen Line-up figuriert. Wenn man sich nebenbei die umfangreiche Liste der "Past Members" und "Live Musicians" anschaut, kann umgehend nachvollzogen werden, warum die Truppe die einst gute Ausgangslage in den 80ern nicht nutzen konnte.

In meinem Promo-CD Archiv finden sich die Alben «The Dominion Gate» (2005) und «Insurrection» (2009). Auf beiden Langrillen ist auch mit Blick auf die aktuelle Besetzung nur zwei Konstanten auszumachen: Yves Campion und Franck Milleliri!

Der neuste Dreher «Aeternam» ist das mittlerweile elfte Album, und dass auf dem Vorgänger «Dead Sun» (2016) überraschenderweise Magali "Maggy" Luyten (Ex-Beautiful Sin) als Lead-Sängerin auftaucht und somit die Ära Jo Amore (Drummer ganz zu Beginn und Sänger ab dem Band-Relaunch 1999 bis 2015) beendete, bekam ich nicht mal mit. Vor unfassbaren fünfzehn Jahren habe ich für «The Dominion Gate» 9.5 begeisterte Punkte gezückt und eine rosige Zukunft voraus gesagt.

Wie man sieht hat es nichts genützt und zeigt plakativ das Dilemma auf, das noch tausende von anderen Bands umgibt. Dennoch hat das Duo Campion & Milleliri den Kopf zum Glück nicht in den Sand gesteckt und präsentiert im Corona-Schreckensjahr eine erneuerte Mannschaft.

Am Mikro steht mit Marianne "Madie" Dien (Faith In Glory) eine neue Gesangsfee und die lässt es, zusammen mit ihren Buddies, ordentlich krachen! Der erneut thrashig ausgerichtete Power Metal folgt dem Vorgänger «Dead Sun» und wurde, man glaubt es kaum, mit dem hammergeilen Gesang von Madie auf ein noch höheres Level gehievt.

Dank nur dezent eingesetztem Synthie-Sound liegt die Melodieführung nebst den herrlich bratzenden und kongenial solierenden Gitarren («Divine Nemesis», «The Passenger») markant bei den Lead-Vocals, und das kommt verdammt gut!

Auch auf Halbgas, wie bei «Crystal Lake», lassen Nightmare kaum was anbrennen, und wer bei «Lights On» keine Gänsehaut kriegt, verpasst was. Den Vogel schiesst aber der Titeltrack ab, denn sowas Thrashiges wie gleichzeitig Melodisches habe ich schon lange nicht mehr gehört, schlicht grandios!

Zehn Songs und keiner fällt nennenswert ab. Zudem wäre das die ultimativ passende Formel, die mir endlich Arch Enemy ebnen würde, heisst Alissa raus und Madie rein!

Rockslave
Punkte: 10 von 10

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